E-Bike-Ratgeber

19.04.2018 - Wann entdeckst du die Faszination E-Bike? Wenn du auf dein Rad steigst und beim Tritt in die Pedale nach den ersten Metern ein breites Grinsen im Gesicht hat, dann sitzt du auf einem E-Bike, hast vielleicht sogar ein leichtes Kribbeln im Bauch und fährst gut gelaunt, flott und leichtfüßig deinem Ziel entgegen. Viele E-Biker kennen […]

Wann entdeckst du die Faszination E-Bike?

Wenn du auf dein Rad steigst und beim Tritt in die Pedale nach den ersten Metern ein breites Grinsen im Gesicht hat, dann sitzt du auf einem E-Bike, hast vielleicht sogar ein leichtes Kribbeln im Bauch und fährst gut gelaunt, flott und leichtfüßig deinem Ziel entgegen. Viele E-Biker kennen das Gefühl und wollen die Tretunterstützung nicht mehr missen. Immer mehr lassen sich auch deswegen vom E-Bike-Virus anstecken. Erkennbar ist dies auf unseren Straßen und Trails, wenn an einer Ampel oder am Berg die Radfahrer an einem locker und leicht vorbeidüsen.
Die E-Mobilitäts-Revolution hat grade erst begonnen und viele werden in den nächsten Monaten und Jahren auf ein E-Bike umsatteln.
Was du zum E-Bike im Detail alles wissen solltest, erfährst du in diesem E-Bike-Guide.

Pedelec oder S-Pedelec?

Wer sich für ein Fahrrad mit Elektromotor interessiert, sollte vorher wissen, welche Varianten es gibt und welche für ihn in Frage kommen. Alle E-Bike-Typen haben gemeinsam, dass sie Motoren besitzen, die durch einen Akku mit Strom versorgt und durch Bedienelemente gesteuert werden. Wir lieben es selber in die Pedale zu treten, um jeden noch so steilen Berg mit eigener Kraft zu erklimmen. Ein wenig Tretunterstützung kann da nicht schaden. Deshalb im Anschluss alles Wissenswerte zu den am häufigsten auf unseren Straßen anzutreffenden Pedelecs und S-Pedelecs.

Pedelec

Das beliebteste elektrische Zweirad ist das Pedelec (Pedal Electric Cycle). Es ist ein Fahrrad mit Elektromotor, welcher erst dann unterstützt, wenn man selber in die Pedale tritt. Ganz einfach gesagt: Wer nicht tritt, kommt nicht vorwärts. In Deutschland gibt es aber noch weitere Richtlinien die genau festlegen, welche Fahrräder Pedelec genannt werden dürfen und welche nicht.

S-Pedelec

Die schnelle Variante des Pedelecs ist das S-Pedalec. „S“ steht dabei nicht nur für Speed, sondern für noch mehr Spaß, der aber seine Grenzen hat, da einiges im Umgang mit einem S-Pedelec beachtet werden muss.

Ein Pedelec:

  • ist ein Fahrrad und kein Kraftfahrzeug und man benötigt deshalb auch keine Zulassung, keine Versicherung, keinen Führerschein und kein Nummernschild.
  • darf jeder fahren.
  • bewegt sich nur, wenn du in die Pedale trittst.
  • hat einen Motor, der maximal 250 Watt leistet.
  • unterstützt bis maximal 25 km/h.
  • darf eine Anfahr- bzw. Schiebehilfe bis max. 6 km/h haben
  • muss nicht mit Helm gefahren werden, was wir aber trotzdem empfehlen.
  • muss auf ausgeschilderten Fahrradwegen fahren, wenn diese befahrbar sind.
  • ist zum Transport von Kindern in Anhängern zugelassen.

Ein S-Pedelec:

  • ist laut StVZO kein Fahrrad, sondern ein Kleinkraftrad und deshalb wird eine Zulassung, ein Führerschein (ab Klasse AM, bis 2013 Klasse M), eine Versicherung und ein Nummernschild benötigt.
  • darf jeder mit Führerschein ab 16 Jahren fahren.
  • bewegt sich nur, wenn du in die Pedale trittst.
  • hat einen Motor, der mehr als 250 Watt leistet.
  • unterstützt bis maximal 45 km/h.
  • muss mit Helm gefahren werden.
  • darf Innerorts nicht auf Fahrradwegen fahren.
  • darf nicht zum Transport von Fahrradanhängern verwendet werden. Kindersitze hingegen dürfen befestigt werden.

Was ist beim Kauf eines E-Bikes hinsichtlich der Ausstattung zu beachten?

E-Bikes sind naturgemäß etwas schwerer als ihre unmotorisierten Kollegen. Und sie erlauben eine höhere Geschwindigkeit. Deshalb sollte man beim Kauf sein Augenmerk besonders auf drei Aspekte richte

  • Es ist wichtig kräftige Bremsen am Vorder- und am Hinterrad zu haben. Viele Hersteller setzten bei ihren E-Biketypen hier bereits auf Scheibenbremsen. Aber auch Felgenbremsen kommen noch zum Einsatz, es sollten dann idealerweise entweder hydraulische Felgenbremsen oder V-Brakes sein, um immer genug Bremspower zu haben.
  • Es empfiehlt sich, am E-Bike auf etwas breitere Reifen oder spezifische E-Bike-Reifen renommierter Hersteller zu setzten, um Komfort und Pannenschutz bei höheren Geschwindigkeiten und Gewicht zu verbessern.
  • Federung an der Gabel, am Hinterrad oder auch nur an der Sattelstütze ist beim E-Bike nicht nur etwas für Mountainbiker. Etwas zusätzlicher Komfort und vor allem gesteigerte Fahrstabilität bei unebener Fahrbahn ist gut für alle Fahrer, die dank eingebautem Rückenwind flotter als zuvor unterwegs sind. Das geringe Mehrgewicht gleicht die Motorleistung spielend wieder aus.

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